Druckblattfilter

Der automatische Druckblattfilter findet überall da Anwendung, wo große Mengen an Öl verarbeitet werden und der händische Aufwand minimiert werden soll.


Filter Legende

1. Filterbehälter
2. Behälterdeckel
3. Schwenkschrauben
4. hydr. Hebevorrichtung
5. Hebearm
6. Filterblätter
7. pneum. Vibrator
8. Abflussrohr
9. Verschlussklappe
10. pneum. Zylinder Verschlussklappe
11. Manometer

Funktionsprinzip

1. Kuchenaufschwemmung

Die Funktionsweise des Filters beruht auf dem Prinzip der Kuchenfiltration.

Die Filterelemente (Filterblätter) bestehen aus einem Rahmen, welcher mit einem feinmaschigem Metallnetz überzogen ist. Mehrere Filterblätter sind in dem Filtergehäuse auf dem Abflussrohr angeordnet. Das Filtergehäuse wird unter Druck mit Trüböl gefüllt. Das Öl dringt durch die Oberfläche der Filterelemente in das Innere des Rahmens ein und fließt durch das Abflussrohr ab. Der Kuchen und die Filterhilfsmittel sammeln sich an der Oberfläche der Filterblätter. Erst wenn eine ausreichend starke Schicht aus Filterkuchen sich auf der Oberfläche der Filterblätter gebildet hat, kann das gefilterte Öl in den Reinöltank umgeleitet werden. Diese Phase nennt sich Kuchenanschwemmung. Während der Kuchenanschwemmung wird das Öl zurück in den Trüböltank geführt. Dieser Prozess kann durch die Verwendung von Filterhilfsmitteln beschleunigt werden.

2. Filtration

Die ausreichende Ausbildung des Kuchens an den Filterelementen macht sich durch den Druckanstieg und bei der Sichtkontrolle bemerkbar. Die Dauer der Filtrationsphase und die Menge des Öls werden durch mehrere Einflussgrößen bestimmt:

  • Öltemperatur, die maßgeblich für die kinematische Viskosität ist
  • Kuchenanteil im Trüböl
  • Partikelgrößenverteilung des Kuchens – eine Größe, welche von der Funktionsweise der Ölpresse stark abhängig ist
  • Art und Menge der verwendeten Filterhilfsmittel (Sägemehl, Cellulose…)
  • Filterfläche

3. Regenerierung

In dieser Phase kommen die Vorteile des Druckblattfilters im Vergleich zum Einsatz der Kammerfilterpressen zum Vorschein. Dieser Vorgang, und folglich auch der gesamte Prozess können vollständig automatisiert werden. Außerdem sind die Filterelemente aus Metallgewebe viel langlebiger, als die Filtertücher der Kammerfilterpresse.

Wenn ein bestimmter Druck erreicht ist, wird die Zufuhr vom Trüböl unterbrochen. Das Trüböl aus dem noch vollen Filter wird in den Trüböltank abgelassen. Anschließend wird der an den Filterelementen haftende Kuchen "getrocknet", in dem dieser mit Druckluft beaufschlagt wird. Die während dessen durch das Abflussrohr ausströmende Luft ist sehr ölhaltig und wird durch einen Ölfänger geleitet.

Der trockene Filterkuchen lässt sich leicht durch den pneumatischen Rüttler von den Filterelementen lösen. Durch eine pneumatische Verschlussklappe wird der Filterkuchen aus dem Filter ausgetragen. Die Verschlussklappe wird wieder verschlossen, die Ventile werden in die Stellung für die Kuchenaufschwemmung gebracht, ein neuer Filterzyklus kann begonnen werden.

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