Koriander

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Korianderöl

Ölgewinnung

Koriander ist eine anspruchslose Pflanze, die heute in ganz Europa, Indien, China, Japan, den USA und Argentinien wächst.

Der Anbau von Koriander gewinnt aufgrund des hohen Anteils an Petroselinsäure in den Koriandersamen zunehmend an Bedeutung.

Das fette Öl und darin v.a. die Petroselinsäure kann durch Extraktion oder durch Pressen der Koriandersamen gewonnen werden.

Eigenschaften

Das Öl ist farblos mit einem leichten Gelbstich.

Es riecht frisch nach Zitronen und Limetten aber auch würzig-pfeffrig.

Es schmeckt würzig, warm, nussig und weist orangenähnliche Noten auf.

Verwendung

Korianderöl besitzt einen hohen Tocopherolgehalt und kann somit als gute Quelle von Antioxidantien genutzt werden. Das Öl hat eine hervorragende Qualität und eignet sich als natürliches Antioxidans für die Verwendung in lipidhaltigen Nahrungsmitteln.

In der Technik

Das in der Petroselinsäure enthaltene Abspaltprodukt, die Adipinsäure, wird vor allem wie folgt verwendet:

  • Bei der Herstellung von Nylon
  • Als Säurungsmittel E355 für Lebensmittel
  • Als Ersatz für Weinsäure in Backpulver und in Limonaden
  • Für PVC-Weichmacher
  • Als Komponente für synthetische Schmierstoffe

Somit kann Koriandersamenöl als eine natürliche und umweltfreundliche Quelle für diese Produkte gelten.

Petroselinsäure wird außerdem in kosmetischen Produkten, Seifen und Emulgatoren verwendet.

In der Küche

In einigen Teilen Afrikas und Lateinamerikas wird Koriandersamenöl zum Würzen z.B. von Gemüse, Saucen und auch Süßwaren eingesetzt.

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Neben den eigenen, durch Pressversuche erworbenen Erkenntnissen wurden zur Erstellung des Artikels folgende Quellen verwendet:

  • Lexikon der pflanzlichen Fette und Öle, Krist, Buchbauer, Klausberger, SpringerWienNewYork, 2008
  • www.wikipedia.de
  • en.wikipedia.org